Gerda Wüst

Interessenmäßig langjährig und durch zahlreiche Reisen mit Japan verbunden, habe ich, dort lernend, u.a. die Zen-Meditation und die Shiatsu-Übungen in mein tägliches Leben übernommen. Die diesen traditionellen Prinzipien zu Grunde liegende Philosophie überzeugt, und die daraus resultierende fernöstliche Sichtweise ist für mich stimmig. Die aus dieser Lebenssicht erwachsene ganzheitliche Herangehensweise an das Leben und deren Ausprägung und Ausrichtung sowohl im Weg nach Innen (Mediation) als auch in der Körperarbeit (Shiatsu) ergänzen sich hier bestens und haben eine positive Wirkung auf Körper und Geist.

In der Mediation erfahren wir unmittelbar die Verbundenheit und den Einklang mit ‚Allem‘ und erkennen unsere eigene Mitte, aus der heraus es sich gelassener leben lässt.  Shiatsu, auch Akupressur genannt, liegt die Meridianlehre zugrunde. Meridiane sind ‚Leitbahnen‘ – Känale, in denen gemäß der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) Lebensenergie fließt. Shiatsu (auf den Anleitungen des Japaners Wataru Ohashi basierend) setzt den Schwerpunkt auf die Erweiterung von Körperwahrnehmung, auch um z.B. Schmerzen, Spannungen, Ermüdung und Erschöpfung zu lindern.

Zur konkreten Anwendung: Es wird durch leichten Druck auf bestimmte Stellen im Körper  („Tsubo“ genannt)  der Strom der Energie, die durch den Körper fließt, am Druckpunkt aktiviert und wieder gelöst und kann dann fließen.
Shi bedeutet im Japanischen „Finger“ und atsu heißt „Druck“ !

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